Kaffee und Kuchen mit dem Universum

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Wie du aus Angst in die Liebe kommst…

Dies ist eine ganz besondere Folge. Eine sehr intime und persönliche Folge, doch ich wusste beim Schreiben schon, dass ich diese Kurzgeschichte als Podcastfolge veröffentlichen werde und muss. Die Geschichte ist entstanden aus purer Liebe, Magie und Dankbarkeit für den Moment.

Es ist ein Gespräch mit dem Universum und ein Aufruf aus der Angst in die Liebe zu kommen und zu vertrauen, sich dem Leben hingeben. Damit du den Text auch hast, stelle ich ihn dir hier auf dem Blog nochmal in voller Länge zur Verfügung:

Hallo meine Lieben,

ich schicke euch wundervolle lichterfüllte Grüße aus Ubud. Man spürt das Universum und seine Machenschaften hier in Ubud besonders. Ich empfinde es als eine kleine, leise Stimme, die ich bisher nicht gehört habe, die sehr leise und subtil zu mir spricht und mir sagt, hinzusehen und zu lernen. Mir zu überlegen, wie ich die Dinge, die mir hier passieren wahrnehmen möchte. Die mich zu Leuten, Filmen und Büchern leitet – und ja, ich spüre, wie ich mich dagegen stäube.

Ja ich spüre es förmlich. Mein Körper will das nicht. Mein Kopf will sich nicht öffnen und ich möchte nicht das tun, was mir die kleine Stimme sagt. Doch sie ist beständig, ich lasse mich ablenken und habe dann wieder ein schlechtes Gewissen. Ich unterbreche meine Arbeit, ich denke danach bin ich raus aus dem Flow, doch sobald ich wieder dransitze kommen neue Ideen. Ich mache weiter. Manchmal frag ich mich was ich hier eigentlich tue, dann ziehe ich angel cards die mir genau sagen, was ich zu tun habe. Diese Stimme nervt mich manchmal und wenn sie zu mir spricht während ich das hier schreibe weiß ich nicht ob das Einbildung ist, die Drogen die ich nehme in Form von so vielen unterschiedlichen Eindrücken und neuen Erfahrungen, die auf mich einprasseln, sodass ich Energetisiert bin zu schreiben. Ich schreibe, alles was ich schreibe ist in Ordnung sage ich mir, ich darf das und egal wie es ausfällt, dieses Manuskript für meinen Podcast werde ich veröffentlichen.

Und wieder kommt die Bewertung sowie Abwertung ins Spiel – genau hier an der Stelle. Ich lade sie ein, das hätte ich früher nie getan. Sie darf sich neben mich setzten und ich beobachte sie mit Bewunderung. Ja, sie ist so ein sicheres Gefühl in das ich mich immer wieder Stürze, wenn ich mich davor drücke anzuerkennen wie viel ich eigentlich könnte, wenn ich mir die Erlaubnis dazu geben würde. Ich habe große Träume, dieser Podcast ist nur der Anfang, der Onlinekurs ist nur eine kleine Stufe zu dem was ich eigentlich vor habe. An den Träumen scheitert es bei mir eigentlich nicht, es ist diese Bewertende fiese Einstellung, die mir die Luft abschnürt.

Es ist die gleiche Stimme, die mir bei jeder Yoga pose zuflüstert, dass ich nicht elegant bin und mich wie ein Elefant auf der Yogamatte bewege. Ich scherze über mich selber, denn ich weiß wie elegant Elefantenkühe sein können. Wer in Südafrika war, weiß wovon ich spreche. Sie heben ein Bein leicht an und legen es über das andere wenn sie wasser trinken oder essen. Ich finde trotz der enormen größe des Tiers sind sie sehr elegant. Ein weiteres Detail von Elefanten ist der Mundwinkel, der immer leicht angewinkelt zu sein scheint – als würden sie das Leben belächeln und trotz schwere ihrer Körper alles mit Leichtigkeit nehmen.

Ich sage zur Stimme – Elefanten sind wirklich wundervolle Tiere und ich liebe ihre Art. Elefanten sind meine Lieblingstiere. Die Stimme wird wieder leise. Wie feige, denke ich mir. Dabei kennt sie mich doch besser als jeder andere Mensch der mich verletzten könnte. Aber ich bin froh das die Stimme nun leise geworden ist.

Ich lasse mich selber von der Angel. Es muss nicht alles Sinn machen was ich hier tue und ich muss nicht immer im Yoga gut aussehen. Ich höre die leise, subtile Stimme des Universums wieder flüstern, das ist richtig so. Du bist genau richtig so. Schreib es dir auf, damit du es nicht vergisst.

Und da sitze ich nun, im Kampf zwischen ständiger Abwertung und Dunkelheit in der ich mir selber im Weg stehe und einem schönen Gefühl, das mich erfüllt wenn ich es höre, schmecke und spüre – der weisen Stimme, die mich von der Angel lässt. Die mich diesen Text schreiben lässt. Die mich nährt und auf mich vertraut.

Der Unterschied zwischen den beiden Stimmen ist, die Abwertung greift zu kurz. Sie sieht und bewertet, sie ist nicht weise und sie interessiert sich auch nicht für mich, denn sonst würde sie Wissen, dass Elefanten meine Liebelingstiere sind. Sie ist einfach da um mir im Weg zu stehen. Ich kreiere sie selber um mich in Sicherheit zu flüchten, vor dem was ich eigentlich könnte. Es ist viel einfacher – jetzt macht mein Widerstand gegen die kleine, subtile Stimme auch sinn, denn sie lädt mich ständig ein, mich auf sie einzulassen und zu vertrauen.

Wie vertraue ich dir denn? Woher weiß ich dass ich nicht verrückt bin? Frage ich mich ständig. Hier in Ubud ist das nämlich gut möglich, jeder hört, sieht, fühlt und erlebt Dinge, die von den Universalen Machenschaften vermutet werden und findet darin seinen Sinn. Die Stimme sagt, du weißt es nicht – aber das ist auch egal. Na toll, danke für nichts. Ich könnte gerade weinen während ich das hier schreibe, ich spüre dass etwas zärtlich lächelt. Etwas in mir, wie eine Mutter, die geduldig darauf wartet, das ich laufen lerne. „Jeder darf hören, sehen, spüren und erleben was er oder sie möchte. Es ist alles genau richtig so.“ Ich weiß aber nicht was ich hören, sehen, spüren und erleben möchte antworte ich. Ich weiß es nicht. Ich würde gerne jemanden treffen der es mir zeigt und mir erklärt. Vielleicht brauche ich es aber auch nicht. Ich erkläre meine eigene Wahrheit und ich wähle diese die mir Leichtigkeit, Segen, Liebe und Erfüllung bringt. Im Umgang mit anderen aber vor allem im Umgang mit mir selber.

Was sagst du, Universum? „Alles ist genau richtig – du wählst nach deinen Wünschen“ Aber Universum, ich dachte du hast Pläne für mich? „Ich habe keine Pläne für dich. Nur du hast Pläne für dich, deine Seele hat Pläne für dich und es liegt an dir die Punkte zu verbinden, wenn du möchtest. Jeder Plan ist richtig. Es gibt kein richtig oder falsch für mich.“ Wie soll ich denn dann Leben? „So wie du für dich möchtest. Es ist alles allein dir überlassen.“

Du bist frei in den wegen deines eigenen Glücks, deines Lebens, deines Seins und wie du dich fühlen möchtest, wie du andere fühlen lassen möchtest wenn sie mit dir Zeit verbringen. Da du aus Licht bist und ein Teil von mir bist, ist es völlig egal. Ich weiß jedoch, dass Härte dir selbst gegenüber Leiden verursacht. Weil es deiner Natur widerspricht, es widerspricht unserer Natur. Es gibt nämlich keine Bewertung, wenn es kein richtig und daher auch kein Falsch für dich gibt, ist das Konstrukt von Bewertung nicht existent. Durch Härte und Urteil bringst du Komponenten in dein Leben, die den Werten deines Wesens widersprechen und daher Leiden verursachen.

Öffne dein Herz, es ist die Quelle zu dem was für dein Wesen wirklich zählt, du wirst sehen, die Dinge die dich am meißten Glücklich machen sind gar keine Dinge sondern Gefühle, die du erzeugen darfst. Alle Gefühle die du erzeugst sind genau richtig. Bewerte dich nicht dafür, denn das erzeugt wiederum nur Leid. Nimm sie an, Liebe dich dafür. Auch wenn du Sie als „Hässlich“ bezeichnen würdest. Das ist nur eine Illusion. Deine Gefühle gehen vorbei, was bleibt ist das Wachstum den du an ihnen durchlaufen durftest – wenn du dich auf sie einlässt und Liebe in dein Herz lässt.

Liebe für dich und jede Komponente an dir. Jede deiner Facetten, gehören zu dir, bewerte sie nicht, kritisiere sie nicht. Nimm sie an, auch die kritisierende Stimme. Nimm sie an. Es ist möglich für dich wundervoll zu sein und gleichzeitig „schlechte“ Gedanken zu hegen. Gut und Schlecht sind nur eine illusion. Lass dich selber von der Angel. In der Unendlichkeit deines Wesens sind gut und schlecht eins. Der Weg zum Licht führt durch Dunkelheit und Schatten. Es gibt kein Dunkel ohne Hell, keine Fülle ohne Leere und keine Freude ohne Traurigkeit. Diese Dinge sind keine Gegensätze sie sind eins. Die trennung ist eine illusion deiner Bewertung die du Ihnen gibst.

Liebes Universum, vielen Dank für deine Erläuterung. Das hört sich sehr nach Erleuchtung an was du da erzählst. „Ja genau das ist es – du hast es in dir, so wie jeder Mensch.“ Wie kann ich Erleuchtung in die praktische Welt tragen, ohne dass plötzlich alles keine Bedeutung hat, was mir wichtig war, weil ich dem ganzen meine Bewertung auferlegt habe.

Die Frage ist eher rhetorisch, da ich sie mir eigentlich schon selber beantwortet habe und ich habe mir mein eigenes Konzept für mein Leben schon erstellt. Das Universum lächelt nur und schaut mich sehr liebevoll an – so zumindest meine Vorstellung in meinem Kopf. Es ist nicht wirklich eine Person die ich hier sehe, eher eine Stimme die ich durch Wolken höre und ein unglaubliches Licht.

Mein Konzept von dem was du gesagt hast und die praktische Anwendung deiner Worte auf mein Leben, beinhaltet sehr viel Selbstliebe. Ja, einfach mal von der Angel lassen, was gerade in meinem Inneren ist, auch Wut, Trauer und Neid dürfen sein und dazugehören. Sie sind Teil der Liebe mir selber gegenüber. Selbstliebe bedeutet nicht immer Zen zu sein und sich in die Zunge beißen zu müssen, wenn man sich mal schlecht fühlt. Es ist die Art und Weise wie ich später mit diesen Gefühlen umgehe. Will ich mich deswegen Abwerten und kritisieren? Will ich andere kritisieren? Möchte ich Leid durch Härte erzeugen oder schaue ich dem ganzen in die Augen und sage es einfach so wie ich es sehe durch die Augen der Liebe, sowohl der Selbstliebe aber auch der Nächstenliebe. Denn Selbstliebe ist gleichzeitig auch Anerkennen und Schätzen meiner Mitmenschen, denn sie sind Teil von mir. Ich erfahre durch sie und ich darf wachsen. Dieses Leben wird nicht gelebt, es wird Gefühlt und ich möchte mich gut fühlen.

Wenn ich also als Akt der Selbstliebe ins Spa gehe, aber eigentlich keine Lust darauf habe, achte ich was mein Wesen eigentlich will und passe meine Pläne an. Es bedeutet auch sich auf der Couch gut fühlen dürfen und fettige Chips essen, wenn wir es wollen. Aber auch auf die Stimme zu hören, die es gut meint. Meistens daran zu erkennen, dass sie dich nicht für das Chips essen kritisiert sondern die Leise zuflüstert, dass es dir gut tun würde deinen Körper zu bewegen. Dann tu es.

Du erkennst die Stimme des Universums daran, dass sie dich nicht bewertet und erst recht nicht abwertet, sondern dir zärtlich in dein Ohr flüstert, was dir gut tun würde. Manchmal muss sie gar nicht flüstern, sondern sie zeigt es dir durch Gegebenheiten, Menschen und Erlebnisse. Es ist an dir hinzuhören und zu entscheiden, was du davon in deinen Leben gelten lassen möchtest. Ich weiß, ich möchte mich weiter dieser Stimme öffnen und mich mit ihr verbinden.

A M E N & N A M A S T E

Deine Mia

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